Dhanbad, Bergbaudistrikt in Jharkhand, Indien
Dhanbad ist ein Verwaltungsbezirk in Jharkhand auf dem Chota-Nagpur-Plateau mit zwei Hauptflüssen, Damodar und Barakar, die die Landschaft durchfließen. Der Bezirk erstreckt sich über etwa 70 Kilometer von Norden nach Süden und wird von aktivem Bergbau und industriellen Aktivitäten geprägt.
Das Gebiet war ursprünglich das Stammesland Manbhum, bevor es 1956 als separater Verwaltungsbezirk formalisiert wurde. Diese Veränderung markierte den Übergang von traditioneller Besiedlung zur Fokussierung auf organisiertes Kohlenbergbau.
Die Bewohner sprechen hauptsächlich Hindi, Urdu und Bengalisch und bewahren traditionelle Handwerkstechniken, die mit der lokalen Steinmetz- und Metallverarbeitung verbunden sind. Diese sprachliche und handwerkliche Vielfalt prägt das alltägliche Leben in Märkten und Vierteln bis heute.
Das Netz von Bahnlinien verbindet den Bezirk mit anderen Regionen und ermöglicht Durchfahrten sowie Erkundungen. Besucher sollten mit industrieller Aktivität rechnen und angepasste Routen planen, um Bergbaugebiete zu vermeiden.
Das Institut für Bergbaustudien wurde 1926 gegründet und ist heute das IIT Dhanbad, ein führendes Zentrum für Bergbau- und Geowissenschaftsforschung. Diese Institution zieht Studenten und Forscher aus ganz Indien an und hat das akademische Profil der Region geprägt.
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