Hugli-Chunchura, Koloniale Gemeinde in Westbengalen, Indien.
Hugli-Chuchura ist eine Stadt an der Hooghly-Fluss-Ebene etwa 35 Kilometer nördlich von Kolkata, die sich als dichtes Siedlungsgebiet erstreckt. Die Stadt hat mehrere Bahnhöfe und verbindet historische Bauwerke mit modernem Wohngebiet.
Portugiesische Händler gründeten die Siedlung 1579 nach Genehmigung durch Kaiser Akbar und schufen so den ersten europäischen Handelsstützpunkt in Bengalen. Später herrschten auch die Niederländer vom 1656 bis 1825 über die Region und hinterließen ihre eigenen Spuren in der Landschaft.
Das Hooghly Imambara ist ein bedeutendes Gebäude mit indo-persischen Merkmalen, das als Versammlungsort für die Gemeinde dient. Der Ort zeigt die religiöse Vielfalt und das spirituelle Leben der Stadt durch seine Architektur und tägliche Nutzung.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Bahnhöfe zentral liegen und die Flussfront leicht erreichbar ist. Besucher sollten sich vor Verkehr und Enge vorbereiten, besonders in den Hauptstraßen und während der Rushhour.
Der niederländische Friedhof und die Reste des Fort Gustavus zeigen noch heute die physische Präsenz der holländischen Ostindien-Kompanie von 1656 bis 1825. Diese Überreste werden oft übersehen, obwohl sie wichtige Zeugnisse der europäischen Konkurrenz um Handelsvorherrschaft sind.
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