Iki, Vulkaninsel in der Tsushima-Straße, Japan
Iki ist eine vulkanische Insel im Tsushima-Kanal in der Präfektur Nagasaki, deren höchster Punkt zweihundertdreizehn Meter erreicht. Die Küstenlinie wechselt zwischen felsigen Klippen und flachen Buchten, während das Inselinnere von niedrigen Hügeln und Agrarflächen geprägt wird.
Chinesische Aufzeichnungen aus der Antike erwähnen die Insel als Siedlung östlich von Korea, und archäologische Funde bestätigen die Besiedlung während der Yayoi-Zeit. Später wurde sie zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Handel und die Kommunikation zwischen Japan und dem asiatischen Festland.
Der Name der Insel erscheint bereits in frühen japanischen Chroniken und verweist auf ihre Rolle als Zwischenstation zwischen dem Festland und dem Kontinent. Besucher bemerken heute die Fischerboote in den kleinen Häfen und die Felder mit Gerste, die das Bild der Küstendörfer prägen.
Reisende erreichen die Insel per Flugzeug vom Flughafen Nagasaki in etwa dreißig Minuten oder mit der Fähre vom Hakata-Hafen in Fukuoka in rund sechzig Minuten. Ein Mietwagen oder Fahrrad ermöglicht die Erkundung der verschiedenen Küstenabschnitte und kleinen Ortschaften über das lokale Straßennetz.
Am Kap Makizaki zeigt eine flache Vertiefung im Felsen die Form eines großen Fußabdrucks, den die Einheimischen als Teufelsfußspur bezeichnen. In der Nähe erinnert eine Felsformation an einen sitzenden Affen und gehört zu den naturgeformten Sehenswürdigkeiten entlang der Küste.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.