Kengun Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Der Kengun-Schrein ist ein Shinto-Schrein in Higashi-ku, Kumamoto, der älteste der Stadt und einer der vier Aso-Schreine. Sein hölzerner Andachtsbau hat ein langes, dunkelgraugrünes Satteldach, das weit nach beiden Seiten reicht, mit einer breiten mittleren Eingangsnische und Gitterfensterfeldern. Eine helle Steintreppe führt zwischen zwei kleinen, laternenbekrönten Bauwerken hinauf, und unter der Dachtraufe hängt ein heiliges Seil mit weißen Zickzack-Papierstreifen.
Der Schreinüberlieferung zufolge wurde er 558, im 19. Jahr Kaiser Kinmeis, gegründet, als ein Gouverneur des Aso-Schreins wegen starken Schnees Aso nicht erreichen konnte und von einem Jungen den Auftrag erhielt, hier einen Schrein gegen die Feinde im Westen zu errichten. Er wurde einer der vier Aso-Schreine. 1873 wurde er als gōsha eingestuft, und nach der Meiji-Zeit änderte sich die Lesung von Take-miya zu Kengun.
Der Name Kengun stammt aus der Gründungslegende: Ein Gouverneur auf dem Weg zum Aso-Schrein erhielt im Traum die Weisung, den Westen zu verteidigen und den Schrein Kengun zu nennen. Hier wird das Higo Kagura, ein lokaler shintoistischer Tanz, aufgeführt, das als immaterielles Volkskulturgut der Präfektur gilt. Am Miwa-Schrein im Bezirk berührt man einen Stein mit Vertiefungen wie Pockennarben, um Linderung zu erbitten.
Der Schrein liegt in einem Wohnviertel in Higashi-ku und ist zu Fuß gut erreichbar. Beim Betreten des Geländes empfiehlt es sich, ruhig und respektvoll zu bleiben, da es sich um einen aktiven Kultraum handelt.
Der Nagare-zukuri-Stil, in dem der Schrein gebaut wurde, ist einer der am weitesten verbreiteten Stile für Shinto-Heiligtümer in Japan, was ihn zu einem guten Beispiel für die am häufigsten gebaute Form eines Schreins macht. Das nach vorne verlängerte Dach dient ursprünglich als Schutz für die Gläubigen, die vor dem Hauptgebäude beten.
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