Amatsu Shrine, Shinto-Schrein in Ichinomiya, Itoigawa, Japan
Das Amatsu-Heiligtum in Itoigawa besteht im Kern aus einer Heiden-Halle im Irimoya-Stil mit Reetdach von 1662, einem Bau mit 7 x 5 Jochen, dessen weit ausladendes Dach eine dunkle Holzfassade mit weißen Papierlaternen und Reihen von Votivtafeln schützt. Die Haiden-Halle, ein Giebelbau mit 3 x 2 Jochen und Kupferdach, stammt von 1797. Am Zugang steht ein grauer Steintorii mit einem Seil aus weißen Zickzackstreifen und zwei behauenen Steinlaternen.
Der Überlieferung nach wurde das Heiligtum unter Kaiser Keikō (71–130) gegründet, und Aufzeichnungen berichten, dass Kaiser Kōtoku hier Gebete sprechen ließ. Im Engishiki von 927 erscheint es als Hauptschrein des Bezirks Kubiki, doch ist die Gleichsetzung mit dem heutigen Schrein unsicher. 1611 gewährte ihm das Tokugawa-Shogunat 100 Koku, später in ein Rot-Siegel-Land umgewandelt; nach der Meiji-Restauration wurde es Präfekturschrein.
Der Name des Schreins erscheint in den Engishiki-Aufzeichnungen von 927 als Hauptschrein des Bezirks Kubiki. Sein Bugaku-Tanz, „Kindertanz“ genannt, wird beim Fest am 10. und 11. April aufgeführt und wurde 1980 als nationales immaterielles Volkskulturgut eingestuft. Zum Gelände gehört auch der Nunagawa-Schrein, der im Mythos mit Prinzessin Nunakawa und dem Gott Okuninushi verbunden ist.
Der Amatsu-Schrein liegt etwa zehn Gehminuten vom Bahnhof Itoigawa entfernt. Die Hauptfeste finden am 10. und 11. April statt, wenn der Bugaku-Tanz aufgeführt wird. Auf dem Gelände stehen die Heiden-Halle mit Strohdach von 1662 und die Haiden-Halle mit Kupferdach von 1797 sowie der 1798 errichtete Nebenschrein Nunagawa.
Zum Gelände gehört auch der Nunagawa-Schrein für Prinzessin Nunakawa, der im Engishiki von 927 genannt wird. Eine hölzerne Statue der Prinzessin aus der späten Heian-Zeit ist ein Kulturgut der Präfektur. Der Legende nach zog ihr Sohn mit Ōkuninushi den Hime-Fluss hinauf nach Shinano.
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