Hakuto Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Das Hakuto-Heiligtum ist ein Shinto-Schrein in Tottori, dessen Andachtsgebäude ein steiles Satteldach aus dunklem Rotbraun besitzt, das über den Eingang hinausragt, mit helleren Brettern eingefasst und von einer vertikalen Spitze gekrönt wird. Unter dem Giebel hängt eine goldgerahmte Tafel mit den Schriftzeichen 白兎神社, und über die Front spannt sich ein dickes gedrehtes Strohseil mit weißen Papierstreifen und violettem Stoff. Am Fuß steht ein dunkler hölzerner Opferkasten mit der Aufschrift 賽銭, und ein großes steinernes Torii mit einer mittleren Treppe erhebt sich am Fuß eines grasbewachsenen Hangs.
Das Gründungsjahr ist unbekannt; früher hieß der Schrein Usagi-no-miya, Ōusagi Daimyōjin und Hakuto Daimyōjin. Nach der Zerstörung in Kriegen wurde die Gottheit zum Matsugami-Schrein auf einen Berg 10 km südlich verlegt, und Kamei Korenaga, Herr der Burg Kano, ließ den Schrein in der Keichō-Zeit (1596–1615) wieder errichten. Die heutige Haupthalle stammt aus der Meiji-Zeit.
Das Heiligtum ist nach dem Hasen von Inaba aus dem Kojiki benannt, dem hier das Fell abgezogen und der hier geheilt wurde. Weil der Hase die Ehe von Ōkuninushi und Prinzessin Yakami stiftete, kommen Menschen, um einen bestimmten Partner oder eine tiefere Freundschaft zu erbitten. 2010 wurde es als Liebenden-Heiligtum zertifiziert; Sandskulpturen des Mythos, erneuert 2011 und 2023, säumen den Zugang.
Der Zugang führt vom steinernen Torii am Fuß eines grasbewachsenen Hangs über eine zentrale Steintreppe zum Heiligtum. Zum Gelände gehören der Mitaraiike-Teich, dessen Wasserstand weder steigt noch fällt, und eine Sandskulptur am Eingang zum Thema des weißen Hasen von Inaba, die 2011 und 2023 erneuert wurde. Das Heiligtum liegt gegenüber dem Japanischen Meer jenseits der Route 9, mit dem Hakuto-Strand und der Insel Oki vor der Küste.
Die Bäume des Schreins wurden 1937 zum Naturdenkmal erklärt. Das Fundament der Haupthalle besteht aus Kikuza-Steinen mit einem eingeschnitzten 28-blättrigen Chrysanthemenwappen, weshalb eine Beteiligung des Kaiserhauses an der Gründung des Schreins vermutet wird.
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