Provinz Harima, Historische Provinz im Süden der Präfektur Hyogo, Japan
Harima ist eine historische Provinz im südlichen Teil der heutigen Präfektur Hyogo entlang der Küste des Harima-Meeres. Sie erstreckt sich über sanfte Hügel, fruchtbare Täler und Küstenabschnitte, die seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt werden.
Die Verwaltungsgrenzen entstanden im 7. Jahrhundert während der Reichsreformen, die Japan in klar abgegrenzte Provinzen gliederten. Himeji wurde zum Verwaltungssitz ernannt und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt zwischen der Kinki-Region und dem Westen des Landes.
Der Name leitet sich von der alten Lesung Harima ab und bezieht sich auf die weiten Ebenen zwischen Bergen und Meer. Besucher sehen heute noch zahlreiche Schreine und alte Handelswege, die von der Rolle des Gebiets als religiöses und wirtschaftliches Zentrum zeugen.
Die ehemalige Provinz umfasst Teile der heutigen Präfektur Hyogo und ist über mehrere Bahnlinien und Straßen erreichbar. Viele Orte liegen entlang der Küste oder in der Nähe von Himeji, was Tagesausflüge von größeren Städten aus ermöglicht.
Die Gegend ist eng mit der Geschichte der 47 Ronin aus dem Ako-Lehen verbunden, deren Racheakt im 18. Jahrhundert zu einer der bekanntesten Erzählungen Japans wurde. Besucher finden an mehreren Orten Denkmäler und Schreine, die an diese Ereignisse erinnern.
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