Shiramizu Amidadō, Buddhistischer Tempel in Iwaki, Japan
Shiramizu Amidadō ist ein buddhistischer Tempel in Iwaki in der Präfektur Fukushima, erbaut im Wayō-Stil des 12. Jahrhunderts. Die quadratische Halle steht in einem Garten mit drei Teichen und wird von einem Schindeldach aus dünnen Holzbrettern gekrönt.
Prinzessin Tokuhime ließ die Anlage 1160 zum Gedenken an ihren verstorbenen Gatten Iwaki Norimichi errichten. Kaiser Go-Toba erkannte das Bauwerk später als bedeutendes religiöses Monument an.
Der Schrein trägt den Beinamen Amidadō und bezieht sich auf die zentrale Figur des Amida Buddha, die Gläubige im Inneren verehren. Besucher können durch die offenen Seitenwände einen Blick auf die hölzernen Schnitzarbeiten werfen, die noch immer von der Wayō-Tradition zeugen.
Der Einlass erfolgt zwischen April und Oktober bis 16 Uhr, in den Wintermonaten bis 15:30 Uhr. An jedem vierten Mittwoch im Monat bleibt die Anlage geschlossen.
Archäologen legten zwischen 1972 und 1982 einen Paradiesgarten mit Teich, Kiesstrand, Zierfelsen und einer Mittelinsel frei. Diese Entdeckung half Forschern, das ursprüngliche Konzept der Anlage besser zu verstehen.
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