Kōshō-ji, Buddhistischer Tempel in Yagoto, Nagoya, Japan
Kōshō-ji ist ein Tempel auf dem Berg Yagoto im Stadtteil Yagoto-hommachi in Nagoya, der in einer ruhigen Hanglage traditionelle Gebäude, Gärten und Teehäuser vereint. Im Gelände steht ein fünfstöckiges Bauwerk, das von Bäumen umgeben ist und sich gegen den Himmel abhebt.
Ein Mönch errichtete hier 1686 eine Einsiedelei, die zwei Jahre später vom Tokugawa-Clan offiziell anerkannt wurde. Im frühen 19. Jahrhundert erhielt das Holzbauwerk den Status eines Kulturguts von nationaler Bedeutung.
Der Tempel trägt den Namen nach einer Zen-Linie und dient als Ort für Andacht und Stille. Familien kommen hierher zu Feiern im Jahreskreis, während die regelmäßigen Vorträge Einblicke in buddhistische Lehren geben.
Der Zugang erfolgt über Treppen und Wege auf dem bewaldeten Hang, die in gemächlichem Tempo zu bewältigen sind. Führungen und Teezeremonien können im Voraus über ein Online-System reserviert werden.
Das Bamboosui-tei Teehaus liegt in einem abgeschiedenen Teil des Gartens und war früher Rückzugsort für Teezeremonien mit besonderen Gästen. Heute können Besucher an Workshops teilnehmen und einige der alten Rituale nachempfinden.
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