Lake Onnetō, Erdrutschgedämmter See im Akan-Nationalpark, Japan
Der Lake Onnetō ist ein durch Erdrutsch aufgestautes Gewässer im östlichen Hokkaidō, das im Akan-Nationalpark liegt und von dichtem Wald und Berglandschaften umgeben ist. Das Wasser wird von mehreren Gebirgsketten eingefasst, die sich rund um das Ufer erheben und eine abgeschiedene Umgebung bilden.
Der See entstand, als der Berg Meakan-dake ausbrach und den Rawan-Fluss blockierte, was zu einer natürlichen Aufstauung führte. Dieses Ereignis formte das heutige Gewässer und schuf die Grundlage für das später geschützte Naturgebiet.
Der Name Onnetō stammt aus der Ainu-Sprache und setzt sich aus 'onne' (alt) und 'to' (See) zusammen, was die indigene Geschichte Hokkaidōs widerspiegelt. Die Gegend ist bis heute ein Ort, an dem die Ainu-Kultur in der Landschaft und den Ortsnamen präsent bleibt.
Das Gelände ist über gepflegte Wanderwege und Beobachtungsstationen erreichbar, die von Mitte April bis Mitte Dezember geöffnet sind. In dieser Zeit bietet das Gebiet die beste Zugänglichkeit und Sicherheit für Besucher.
Die Wasseroberfläche zeigt je nach Wetterbedingungen und Blickwinkel unterschiedliche Farbtöne und wird daher auch Goshiki Numa genannt, was "See der fünf Farben" bedeutet. Diese Farbveränderungen entstehen durch die Reflexion des Lichts und verschiedene mineralische Bestandteile im Wasser.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.