Sinchon Museum of American War Atrocities, Historisches Museum in Sinchon, Nordkorea.
Das Sinchon Museum ist ein historisches Gebäude in der Provinz Süd-Hwanghae, das Dokumente und Gegenstände aus der Zeit des Koreakriegs sammelt und zeigt. Die Anlage umfasst mehrere Ausstellungsräume auf verschiedenen Etagen, einen erhaltenen Luftschutzbunker und eine Gedenkstätte mit einem Grab für die Opfer.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Gebäude des Parteikomitees des Kreises Sinchon. Es erinnert an mehr als 35.000 Todesfälle zwischen dem 17. Oktober und dem 7. Dezember 1950 während des Koreakriegs. Im Juli 2015 wurde das Museum wiederaufgebaut und an einen neuen Standort verlegt. Kim Il Sung besuchte es 1953 und 1958, Kim Jong Il 1962 und 1998, und Kim Jong Un mit seiner Schwester 2014.
Das Museum ist im früheren Gebäude des Parteikomitees des Kreises Sinchon untergebracht. In 16 Räumen des Hauptflügels und drei Räumen eines zweiten Flügels werden Fotografien, Gemälde und Artefakte gezeigt; Überlebende des Massakers legen dort Zeugnis ab. Die Ausstellung behandelt auch den General-Sherman-Zwischenfall, die Tätigkeit christlicher Missionare, die Besetzung Koreas und den Koreakrieg.
Das Museum befindet sich im früheren Gebäude des Parteikomitees des Kreises; die Ausstellung verteilt sich auf 16 Räume im Hauptflügel und drei Räume in einem zweiten Flügel. Zum Gelände gehören außerdem ein Luftschutzbunker und ein Friedhof. Der Komplex wurde im Juli 2015 wiederaufgebaut und an einen neuen Standort verlegt, woran sich die Orientierung heute ausrichtet.
Der Luftschutzbunker auf dem Gelände bleibt in seinem ursprünglichen Zustand erhalten und kann während der Führung betreten werden. Nordkoreanische Aufzeichnungen besagen, dass zahlreiche Bewohner in diesem unterirdischen Raum Schutz suchten.
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