Hwawangsan, Berg in Changnyeong, Südkorea.
Hwawangsan ist ein 757 Meter hoher Berg im Landkreis Changnyeong in der Provinz Südgyeongsang, entstanden aus einem alten Vulkan, in dessen Krater drei Teiche, die yongji, liegen. Eine Festung, Hwawangsanseong (Historische Stätte Nr. 64), umschließt den Gipfel. Am 11. Januar 1984 wurde der Berg zum Landkreispark erklärt.
Hwawangsanseong, eine Festung auf dem Gipfelgrat, ist die Historische Stätte Nr. 64. Im Imjin-Krieg nutzte der Anführer der Freiwilligenarmee Gwak Jae-u sie als Stützpunkt, um japanische Truppen abzuwehren; auf dem Berg steht ein Gedenkstein für den Sieg der Freiwilligenarmee.
Der Name Hwawang verbindet hwa (Feuer) und wang (kräftig) und geht auf das jährliche Abbrennen von trockenem Unkraut und Reisfeldern am 15. Januar zurück. Die Gipfelfestung Hwawangsanseong (Historische Stätte Nr. 64) ist eine stehende Steinmauer, keine Ruine. Ein Gedenkstein ehrt Gwak Jae-u, der die Festung im Imjin-Krieg gegen japanische Truppen nutzte.
Mehrere Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen zum Gipfel, mit ausreichend Beschilderung entlang der Strecken. Es ist ratsam, festes Schuhwerk mitzubringen und auf die Bedingungen des Waldes vorbereitet zu sein, besonders bei Regen oder in den Wintermonaten.
Von der Gipfelburg aus können Besucher weite Ausblicke auf das Nakdonggang-Flusssystem genießen, das die Landschaft darunter prägt. An klaren Tagen kann man bis weit in die angrenzenden Gebiete sehen, was zeigt, warum dieser Ort strategisch so wertvoll war.
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