Distrikt Chouf, Historischer Distrikt mit Zedernwäldern im Gouvernement Libanonberg, Libanon
Der Chouf-Distrikt ist eine Region im Libanon mit Tälern und Bergen, die Libanons größten Zedernwald bildet und unter Schutz steht. Das Gelände erstreckt sich über verschiedene Höhenstufen und umfasst zahlreiche Dörfer, die zwischen Küstengebieten und der Hauptstadt liegen.
Im 17. Jahrhundert herrschte der Drusen-Emir Fakhr al-Din II. über das Gebiet und erlang eine gewisse Unabhängigkeit von der Osmanischen Kontrolle. Diese Periode prägte die regionale Entwicklung und etablierte die Grundlagen für die spätere Verwaltungsstruktur des Distrikts.
Die Bevölkerung des Chouf-Distrikts setzt sich aus Drusen, Sunniten und maronitischen Katholiken zusammen, die gemeinsam verschiedene Bräuche und Festlichkeiten bewahren. In den Dörfern sieht man noch heute unterschiedliche religiöse Architektur und die Art, wie Menschen in dieser vielfältigen Gemeinschaft zusammenleben.
Das Gebiet erstreckt sich über verschiedene Höhenstufen und ist leicht von Küstengemeinden und der Hauptstadt zu erreichen. Besucher sollten bedenken, dass die Wege je nach Jahreszeit und Wetterlage unterschiedlich zugänglich sein können.
Der Palast von Beiteddine, eine architektonische Anlage aus dem 19. Jahrhundert im Distriktzentrum, wird heute als Sommerresidenz und Museum genutzt. Der Bau und die Sammlungen bieten Einblicke in die regionale Herrschaftsgeschichte und künstlerische Traditionen dieser Epoche.
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