Mosque in Keturiasdešimt Totorių, Holzmoschee im Dorf Keturiasdešimt Totorių, Litauen
Die Moschee ist ein hölzernes Gotteshaus im Dorf Keturiasdešimt Totorių im Vilnius-Bezirk und zeigt traditionelle architektonische Merkmale aus dem 19. Jahrhundert. Das Gebäude dient als aktives Gebetshaus für die Tataren-Gemeinde der Region.
Die Siedlung wurde gegründet, nachdem Großfürst Vytautas nach einer Militärkampagne auf der Krim Tataren in das Gebiet brachte. Das Gebäude selbst wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet und ist ein Zeugnis dieser frühen Ankunft.
Die litauischen Tataren praktizieren ihren Glauben in dieser Moschee und sprechen Litauisch, was ihre eigenständige kulturelle Identität in der lokalen Gemeinschaft widerspiegelt.
Um das Gebäude zu besuchen, sollte man vorab Kontakt aufnehmen und einen Besuchstermin vereinbaren. Eine Voranmeldung ist notwendig, da der Ort privat genutzt wird und regelmäßig für Gebete reserviert ist.
Der Ortsname bedeutet wörtlich Vierzig Tataren und erinnert an eine Gruppe von etwa 42 Tatarenffamilien, die dort 1630 lebten. Dieser Name ist ein direktes Zeugnis für die frühe und stabile Präsenz dieser Gemeinschaft in der Region.
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