La Borsa, Neoklassizistisches Gebäude in Valletta, Malta.
La Borsa ist ein neoklassizistisches Gebäude in Valletta, das sich durch eine symmetrische Kolonnade in ionischer Ordnung an der Fassade auszeichnet. Das Bauwerk verfügt über drei oberirdische Geschosse, ein unterirdisches Niveau sowie mehrere spezialisierte Bereiche wie den Lewis-Farrugia-Hof und den Saal von Sir Agostino Portelli.
1853 erwarb die Handelskammer ein Haus der Commende Kastilien, das abgerissen wurde, um Platz für das neue Gebäude zu schaffen. Die fertiggestellte La Borsa war 1857 das erste eigens für eine Handelskammer errichtete Gebäude auf Malta.
Der Ort dient heute als Sitz der Handelskammer Maltas und ist regelmäßig Schauplatz von Geschäftstreffen und Diskussionen. Menschen aus verschiedenen Wirtschaftssektoren versammeln sich hier, um Fragen zu debattieren, die das Inselleben prägen.
Der Ort befindet sich in der historischen Altstadt und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit mehreren Eingängen für verschiedene Funktionsbereiche. Besucher sollten wissen, dass bestimmte Räume für private Funktionen reserviert sein können und die Öffnungszeiten variieren.
Das Gebäude wurde von Giuseppe Bonavia entworfen, einem lokal tätigen Architekten, dessen Entwurf die wirtschaftliche Bedeutung Maltas zur Zeit des Britischen Empire widerspiegelt. Der Grund unter dem Bau beherbergte einst Räume einer religiösen Institution, bevor die Umgestaltung begann.
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