Auberge de France, Manieristisches Hospiz in Valletta, Malta.
Das Auberge de France ist ein Herrenhaus im Manierismus-Stil in Valletta, das für französische Ritter des Johanniterordens gebaut wurde. Die Fassade zeigt feingeschnitzte Steindetails, spitzbogige Fenster und dekorative Bögen, die typisch für die Baukunst des 16. Jahrhunderts sind.
Girolamo Cassar entwarf dieses Haus um 1570, als die französischen Ritter des Johanniterordens von Birgu nach Valletta umzogen. Im Jahr 1604 wurde es zur Münzprägestätte des Schatzamtes der Ordnung und diente bis 1788 in dieser Funktion.
Das Gebäude zeigt die Wappen und Symbole der französischen Zunge des Ordens an seinen Wänden, die Besucher noch heute sehen können. Diese visuellen Zeichen erzählen von der Bedeutung, die dieser Ort für die französischen Ritter hatte.
Das Gebäude befindet sich an einer zentralen Kreuzung in Valletta und ist von der Straße aus leicht zu finden. Die Außenfassade ist gut erhalten und kann vom öffentlichen Platz aus beobachtet werden, was es zu einem zugänglichen Ziel für Spaziergänge macht.
Der Bau integrierte eine bereits bestehende Struktur in sein Design, was zu einem asymmetrischen Grundriss führte. Dies unterscheidet ihn von den anderen regulär geplanten Aubergen der gleichen Zeit und verleiht ihm einen unregelmäßigen Charakter.
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