Adamawa, Verwaltungsstaat im Nordosten Nigerias
Adamawa State ist ein Verwaltungsgebiet im Nordosten Nigerias, wo die Bergketten Mandara und Shebshi das Relief prägen. Die Flüsse Benue und Gongola durchschneiden die Täler und teilen das Territorium in verschiedene geografische Zonen.
Das Gebiet entstand aus dem Emirat Adamawa, das im frühen 19. Jahrhundert unter dem Sokoto-Kalifat gegründet wurde. Nach der Auflösung des Gongola-Staates wurde 1991 ein eigenständiger Bundesstaat geschaffen.
Der Name stammt vom Emira von Adamawa, das im 19. Jahrhundert als Teil des Sokoto-Kalifats entstand. Heute pflegen die Menschen hier verschiedene Traditionen: Hirten ziehen mit ihren Herden durch die Täler, während in den Dörfern Handwerker nach alten Methoden arbeiten.
Die Stadt Mubi beherbergt einen großen Viehmarkt, der sich besonders während der Handelstage füllt, wenn Händler aus der gesamten Sahelzone kommen. Reisende sollten auf die Jahreszeit achten, da viele Pisten während der Regenzeit schwer passierbar werden.
Das Sukur-Kulturlandschaftsgebiet bewahrt Überreste einer alten Eisenindustrie, die einst das gesamte Hochland versorgte. Die traditionellen Paläste wurden aus Stein und Lehm errichtet und folgen einer Architektur, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat.
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