HNLMS Tonijn, U-Boot des Kalten Krieges im Marinemuseum Den Helder, Niederlande
Die HNLMS Tonijn ist ein U-Boot der Potvis-Klasse mit drei hintereinander angeordneten druckfesten Rümpfen, die in einem dreieckigen Muster verbunden sind. Besucher können den Kommandostand, die Torpedokammer, die Mannschaftsquartiere und die Maschinenräume in ihrem ursprünglichen Zustand erkunden.
Das Schiff operierte von 1966 bis 1991 und führte Überwachungsmissionen gegen sowjetische Schiffe durch. Es beteiligte sich an zahlreichen NATO-Übungen im Atlantik und den europäischen Gewässern während des Kalten Krieges.
Seeleute, die auf diesem Schiff Dienst taten, führen Besucher durch die engen Räume und erzählen von ihrem Alltag unter Wasser. Ihre Geschichten zeigen, wie Menschen in solch beengten Verhältnissen miteinander lebten und arbeiteten.
Besuchende sollten mit engen Gängen und niedriger Kopffreiheit rechnen, da die Innenseite eng konstruiert ist. Es hilft, unbequeme Schuhe auszuziehen und Zeit mitzubringen, um die verschiedenen Bereiche zu erkunden.
1979 ereignete sich an Bord ein kritischer Zwischenfall mit Bränden in beiden Maschinenräumen, die zu einer vollständigen Entladung der Batterien führten. Das Schiff musste notfallmäßig nach Gibraltar geschleppt werden und zeigte damit die Anfälligkeit dieser frühen U-Boot-Konstruktionen.
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