Meerssenhoven Castle, Schloss in Meerssenhoven, Niederlande.
Meerssenhoven Castle ist ein Herrensitz in Maastricht, bestehend aus einem U-förmigen Hauptgebäude, das von einem Wassergraben umgeben und über eine steinerne Bogenbrücke zugänglich ist. Der Gebäudekomplex ist als Rijksmonument eingetragen und vereint Bauelemente aus mehreren Epochen zu einem zusammenhängenden Ensemble.
Das Anwesen wurde erstmals 1345 als Eigentum des Ritters Hendrik van Itteren erwähnt und während der Belagerung von Maastricht 1632 niedergebrannt. Der heutige Herrensitz wurde 1742 von Arnold van Gilman errichtet, wobei Steine aus den früheren Strukturen wiederverwendet wurden.
Der Name Meerssenhoven verweist auf die wasserreiche Umgebung, die das Anwesen seit jeher geprägt hat. Der von einem Wassergraben umgebene Herrensitz liegt eingebettet in eine grüne Flusslandschaft, die man heute noch beim Spaziergang um das Gebäude erleben kann.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist von innen nicht zugänglich, doch die Außenfassade und der Wassergraben lassen sich gut von den umliegenden Wegen aus betrachten. Das Gelände liegt nahe der Flusslandschaft und ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zu erreichen.
Auf dem Gelände steht ein Pavillon im Stil eines indischen Chhatri an den Ufern der Geul, ein Bau, der in der niederländischen Schlosslandschaft kaum seinesgleichen findet. Solche exotischen Bauwerke entstanden im 18. Jahrhundert, als wohlhabende Europäer ihre Faszination für ferne Kulturen in ihren Gartenanlagen zum Ausdruck brachten.
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