Seyss-Inquart's bunker, Apeldoorn, Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Apeldoorn, Niederlande
Der Bunker von Seyss-Inquart in Apeldoorn ist eine unterirdische Betonanlage, die als militärisches Kommandozentrum genutzt wurde und über mehrere Räume verfügt, darunter ein Schlafzimmer, ein Bad und eine Telefonvermittlung. Die Anlage liegt auf dem Gelände von Het Loo und ist als Rijksmonument geschützt.
Im Jahr 1944 verlegte der Reichskommissar Arthur Seyss-Inquart seine Verwaltung von Den Haag nach Apeldoorn, und der Bunker wurde als sicheres Kommandozentrum gebaut. Nach der deutschen Kapitulation blieb der Ort jahrelang unberührt.
Die Wände des Bunkers sind mit Kunstwerken versehen, die Besucher als Reaktion auf die Besatzungszeit hinterlassen haben. Das gibt dem Ort eine unerwartete persönliche Note, die man beim Durchgehen der kahlen Betonräume deutlich spürt.
Der Bunker ist nur nach vorheriger Anmeldung für Gruppen zugänglich, daher sollte ein Besuch im Voraus geplant werden. Eine Taschenlampe kann hilfreich sein, da einige Bereiche schlecht beleuchtet sind.
Der Bunker wurde mit fast allem verlassen, was sich darin befand, sodass die Originalausstattung weitgehend erhalten blieb. Das macht ihn zu einem der wenigen Orte, an dem man noch sehen kann, wie ein solches Kommandozentrum tatsächlich eingerichtet war.
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