Ost-Agder, Ehemaliges Fylke in Südnorwegen
Aust-Agder war ein ehemaliger Verwaltungsbezirk in Südnorwegen, der sich über etwa 9.200 Quadratkilometer erstreckte und acht Gemeinden umfasste. Das Gebiet reichte von der Küste entlang der Skagerrak bis zu den Berglandschaften des Setesdalsheiene im Inland.
Das Gebiet wurde 1685 als Nedenes amt gegründet und erhielt 1919 seinen Namen Aust-Agder. Es behielt seine Unabhängigkeit bis zur Fusion mit Vest-Agder im Jahr 2020.
Das Fylke pflegte maritime Traditionen durch fünf Küstengemeinden, wo traditionelle Holzarchitektur und Seefahrtsbräuche die lokale Identität prägten.
Arendal diente als regionales Verwaltungszentrum und koordinierte Verkehr, Infrastruktur und öffentliche Dienste. Die achten Gemeinden des Gebiets sind heute Teil des neuen Agder-Verwaltungsbezirks.
Die Wappenfigur, verliehen 1958, zeigte zwei goldene Balken auf rotem Grund und symbolisierte die historische Bedeutung von Holzhandel und Eisenabbau. Diese Symbole spiegelten die wirtschaftliche Grundlage wider, die das Gebiet über Jahrhunderte geprägt hatte.
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