West Norwegian Fjords – Geirangerfjord and Nærøyfjord, UNESCO-Welterbe Fjorde in Westnorwegen
Die Geirangerfjord und Nærøyfjord sind zwei beeindruckende Gewässer, die sich tief in eine Berglandschaft schneiden und von senkrechten Felswänden flankiert werden. Die Täler sind von Wasserfällen, Vegetation und isolierten Bergterrassen geprägt, die wie Treppen in die Höhe führen.
Diese Fjorde entstanden während der Eiszeiten, als mächtige Gletscher tiefe Täler in die Berglandschaft gruben. Im Laufe der Jahrhunderte siedelten sich Menschen an diesen isolierten Orten an und gründeten Farmen in schwer zugänglichen Höhenlagen.
Die Ortsgemeinschaften here haben sich als Hüter der Fjordlandschaft etabliert und nutzen traditionnelle Methoden für Fischerei und Landwirtschaft. Ihre Lebensweise prägt noch heute das Gesicht dieser Regionen und zeigt, wie Menschen seit Generationen mit diesen extremen natürlichen Bedingungen umgehen.
Besucher erreichen die Fjorde am besten mit dem Schiff, wobei Fährverbindungen während der wärmeren Monate häufiger verkehren. Die beste Zeit zum Erkunden ist von Mai bis September, wenn das Wetter stabiler ist und alle Infrastruktur in Betrieb steht.
Die berühmten Wasserfälle der Sieben Schwestern in der Geirangerfjord zeigen ein spektakuläres Naturschauspiel, bei dem mehrere parallele Wasserstrahlen gleichzeitig die Felswand hinabstürzen. Dieses Phänomen ist besonders eindrucksvoll nach starken Regenfällen, wenn die Wassermassen am stärksten sind.
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