Chaqchan Mosque, Historische Moschee in Khaplu, Pakistan
Die Chaqchan-Moschee ist ein zweistöckiges Steinbauwerk in Khaplu mit Kellergeschoss, Erdgeschoss und Türmchen. Der Bau nutzt traditionelle Holzwellerbau mit Lehmfüllung und kann etwa 500 Beter aufnehmen.
Die Moschee wurde um 1370 erbaut und markiert die Zeit, als die lokale Bevölkerung unter dem Einfluss von Mir Syed Hamdani vom Buddhismus zum Islam überging. Diese Periode war entscheidend für die religiöse Umgestaltung der Region.
Die Moschee zeigt eine Verschmelzung tibetischer, persischer und mogulischer Baustile, die die religiösen Gebäude in Gilgit-Baltistan geprägt haben. Besucher können diese vielfältigen Einflüsse in den Verzierungen und der Gestaltung des Innenraums erkennen.
Der Innenhof und die Gebetsbereiche sind allgemein zugänglich, wobei Besucher die örtlichen Gepflogenheiten zu Schuhen und Kopfbedeckung beachten sollten. Die winters schwer erreichbare Lage in den Bergen bedeutet, dass die beste Besuchszeit die wärmeren Monate sind.
Der Innenraum zeigt aufwendige Schnitzarbeiten aus Holz, besonders die verzierte Gebetsnische und die detaillierten Holzgittermuster an der Fassade. Diese feinen Handwerkstechniken waren typisch für die Kunsthandwerker der Zeit und bleiben heute sichtbar erhalten.
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