Castle of Castro Marim, Mittelalterliche Burg in Castro Marim, Portugal
Das Schloss von Castro Marim ist eine Festung mit zylindrischen Turmen, dicken Steinmauern und Verteidigungsstrukturen, die auf einem Huegel ueber dem Fluss Guadiana und Salzmooren errichtet wurden. Das Komplexgelande enthaelt ein archaeologisches Museum sowie Ausstellungen zur mittelalterlichen Militaerarchitektur, die Besuchern Einblicke in die Bauweise jener Zeit bieten.
Konig Afonso III erbaute die Festung 1277 zum Schutz portugiesischer Gebiete vor islamischen Kraeften und integrierte aeltere roemische und maurische Befestigungselemente. Die Anlage gehoerte danach verschiedenen militaerischen Orden an und spielte ueber Jahrhunderte eine wichtige Rolle in der regionalen Verteidigung der Grenze.
Die Kirche Igreja de Santiago auf dem Burggelande wurde von dem Santiago-Orden erbaut, nachdem dieser die Festung 1334 vom Christusorden uebernommen hatte. Heute zeigt sich diese Kombination aus religiousem und militarischem Zweck in der besonderen Anordnung der Gebaeude auf dem Huegel.
Der Besuch ist taglich moglich und ermoeglicht das Erkunden des archaeologischen Museums, das Gehen auf den Wehrgaengen und die Besichtigung von Ausstellungen zur Militaerarchitektur. Die Anordnung und Zugaenglichkeit der einzelnen Bereiche ermoeglicht einen Rundgang durch beide Ebenem der Festung mit verschiedenen Ausblicken.
Die Festung bildet ein Doppelbefestigungssystem zusammen mit der Forte de Sao Sebastiao, die gemeinsam eine strategische Kontrolle ueber die Salzpfannen und die spanische Grenze ausuebten. Diese beiden Strukturen auf gegenueberliegenden Seiten der Landschaft zeigen, wie systematisch die portugiesische Verteidigung dieses Grenzgebiets organisiert war.
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