Castle Fortress of Almeida, Mittelalterliche Festung in Almeida, Portugal
Die Festung von Almeida ist eine sternförmige Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert an der portugiesisch-spanischen Grenze, mit sechs Bastionen und einem vollständigen System aus Vorhangmauern. Im Inneren befindet sich ein bewohntes Dorf mit Wohnhäusern, einer Kirche und öffentlichen Gebäuden, die alle von der Festungsmauer umgeben sind.
Im 14. Jahrhundert stand auf diesem Hügel eine mittelalterliche Burg, die im 17. Jahrhundert grundlegend in eine moderne Festung nach dem Vauban-Stil umgebaut wurde. Diese Umgestaltung folgte dem Krieg der Restauration und sollte die Grenze gegen Spanien dauerhaft sichern.
Die Straßen innerhalb der Festungsmauern folgen noch immer dem alten Grundriss, der im 17. Jahrhundert angelegt wurde. Kleine Häuser aus Stein säumen die Wege, und die Pfarrkirche steht noch heute im Mittelpunkt des Dorflebens.
Man betritt die Festung durch eines der drei gewölbten Tore und kann auf breiten Erdwällen entlanglaufen, die einen Blick über die umliegende Landschaft bieten. Das Gelände ist an einigen Stellen uneben, daher sind festes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erkunden empfehlenswert.
Während der französischen Belagerung von 1810 traf eine Kanonenkugel das Pulvermagazin im Inneren der Festung, was eine Explosion auslöste, die einen großen Teil der Anlage in Sekunden zerstörte. Die Narben dieser Katastrophe sind noch heute in den rissigen Mauern und dem verformten Boden sichtbar.
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