Condes de Castro Guimarães Palace, Neo-manuelinischer Palast in Cascais, Portugal.
Das Schloss Condes de Castro Guimarães ist ein Gebäude im Neumanuelino-Stil in Cascais an der portugiesischen Küste, das sich durch eine unregelmäßige Form mit mehreren Etagen auszeichnet. Seine Fassade zeigt aufwendig gestaltete Fenster, Wasserspeier und auskragende Dächer, die typisch für diesen architektonischen Stil sind, während Veranden dem Atlantik zugewandt sind.
Das ursprüngliche Gebäude wurde 1900 von Jorge O'Neill als Torre de São Sebastião errichtet, einem privaten Wohnprojekt an der Küste. Der Graf Manuel de Castro Guimarães kaufte es 1910 und veränderte seinen Charakter, worauf die Familie es später als kulturelles Erbe hinterließ.
Das Schloss trägt den Namen des Grafen Manuel de Castro Guimarães, der es Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb und sein Leben dort verbrachte. Heute können Besucher die Räume durchqueren und sehen, wie die Familie gelebt hat, von den Wohnzimmern bis zu den persönlichen Gegenständen, die überall verteilt sind.
Das Gebäude liegt an der Avenida Rei Humberto II de Itália in Cascais und ist leicht zugänglich von der Küstenstraße erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Innenräume über mehrere Etagen verteilt sind und das Gelände an den Ozean angrenzt, daher sollte man bequeme Schuhe und je nach Jahreszeit eine Jacke mitbringen.
Im Palast wird ein seltenes Manuskript aus dem Jahr 1505 aufbewahrt, die Chronik von König Afonso Henriques, deren Einleitung mit feinen Miniaturmalereien von António d'Ollanda versehen ist. Dieses handgeschriebene Werk zeigt die kunstfertige Handschriftenmalerei aus dieser Zeit und ist einer der kostbarsten Schätze der Sammlung.
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