Alto da Senhora da Graça, Bergsanktuar in Vila Real, Portugal.
Alto da Senhora da Graça ist ein Bergheiligenkomplex bei Vila Real im Norden Portugals, der an einer Bergkuppe liegt und von einer Kapelle gekrönt wird. Eine asphaltierte Straße führt von der Stadt aus zum Gipfel und schlängelt sich durch steiles Gelände mit weiten Ausblicken ins Tal.
Das Gebiet war in der Antike als Cininia bekannt, ein Siedlungsort des Volkes der Tamecani, bevor die Römer im 2. Jahrhundert v. Chr. die Region einnahmen. Im Laufe der Zeit wurde der Gipfel in einen christlichen Wallfahrtsort umgewandelt, dessen Kapelle noch heute steht.
Die Kapelle auf dem Gipfel ist ein aktiver Wallfahrtsort, zu dem Menschen aus der Region pilgern, um zu beten und Votivgaben zu hinterlassen. Besonders zu religiösen Festen verwandelt sich der Weg nach oben in einen Prozessionsweg.
Mit dem Auto ist die Kapelle über die asphaltierte Straße erreichbar, aber die starken Steigungen erfordern ein aufmerksames Fahren. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad aufsteigen möchte, sollte gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen.
Die Auffahrt zum Gipfel gehört zu den bekanntesten Anstiegen im professionellen Radsport und wird regelmäßig in großen Rennen wie der Volta a Portugal als entscheidender Anstieg eingesetzt. Der Name des Heiligdoms taucht daher in Sportberichten fast genauso häufig auf wie in religiösen Texten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.