Anta da Estria, Neolithisches Dolmen in Queluz e Belas, Portugal.
Das Estria-Dolmen ist eine steinerne Grabkammer aus der Jungsteinzeit mit mehreckiger Form und vertikalen Kalksteinplatten. Die Kammer ist etwa 2,5 Meter breit und 2,75 Meter hoch, mit einem Korridor, der zu ihr führt.
Das Bauwerk entstand während der Jungsteinzeit zwischen 4000 und 2500 v.Chr. als Grabstätte in der Iberischen Halbinsel. Wissenschaftler untersuchten es 1875 und fanden Überreste von Menschen sowie Artefakte wie Pfeilspitzen und Keramik.
Das Denkmal zeigt, wie Menschen in der Vorzeit ihre Verstorbenen in steinernen Kammern beisetzten. Diese Grabform war über viele Hunderte Jahre hinweg eine wichtige Bestattungspraxis für die damaligen Gemeinschaften.
Das Gelände ist dauerhaft zugänglich und verfügt über einen Steg, der über eine Autobahnausfahrt führt. Besucher sollten feste Schuhe tragen und auf die unebene Oberfläche achten.
Der Korridor wurde bewusst an einer natürlichen Felsdepression ausgerichtet, die der Antike bereits vor dem Bau vorhanden war. Diese Anpassung an die Landschaft zeigt, wie die Erbauer die vorhandenen Bedingungen geschickt nutzten.
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