Santa Teresa de Jesus de Carnide convent, Karmeliterkloster aus dem 17. Jahrhundert in Carnide, Portugal.
Das Karmeliterkloster Santa Teresa de Jesus de Carnide ist eine architektonische Struktur aus dem 17. Jahrhundert, die einen lateinischen Grundriss mit Tonnengewölben im Mittelschiff und sich kreuzenden Gewölben an der Vierungsspitze aufweist. Es wird von einem rechteckigen Kreuzgang umgeben, der die Gebäude miteinander verbindet.
Das Kloster wurde 1642 von Micaela Margarida de Sant'Ana, Tochter des Kaisers Matthias, gegründet, nachdem das Königreich ihr Land zur Verfügung gestellt hatte. Nach der Auflösung der Ordensgemeinschaft wurde es später in ein Altenheim umgewandelt.
Die Wände sind mit blauen und weißen Kacheln aus dem 17. und 18. Jahrhundert verziert, die von großen Gemälden portugiesischer Meister wie Bento Coelho da Silveira ergänzt werden. Diese Kunstwerke prägen das Innere und zeigen die künstlerische Qualität, die hier geschätzt wurde.
Das Gebäude befindet sich in Carnide, einem Viertel von Lissabon, und ist heute nicht mehr als religiöse Stätte in Betrieb. Besucher sollten vorher prüfen, ob Besichtigungen möglich sind, da es nun als Altenheim genutzt wird.
Das Kloster enthält ein abgestuftes Eisengitter, durch das die Nonnen die Messe verfolgten, sowie eine kleine goldene Tür zum Empfangen der Kommunion. Diese seltenen Details zeigen die privaten Praktiken des Klosterlebens, die sonst verborgen blieben.
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