Orschowa, Hafensiedlung im Kreis Mehedinți, Rumänien.
Orșova liegt auf erhöhtem Gelände oberhalb der Donau, wo der Fluss Cerna in den Hauptstrom mündet, in der Region der Eiserner Pforte. Die Stadt erstreckt sich über ein kupiertes Terrain mit Blick auf das Wasser und bildet einen Handels- und Verkehrsknoten zwischen Rumänien und Serbien.
Zwischen 1966 und 1971 wurde die Eiserner-Pforte-Talsperre errichtet und überflutete das ursprüngliche Stadtzentrum vollständig. Die Bewohner wurden in ein neues, höher gelegenes Gebiet umgesiedelt und bauten ihre Gemeinde in veränderter Form wieder auf.
Der Ort spiegelt die Geschichte mehrerer Völker wider und trägt bis heute Spuren rumänischer, serbischer und ungarischer Traditionen. Als Grenzstadt zeigt sich diese kulturelle Vermischung in Architektur, Sprache und den Gewohnheiten der Bewohner.
Das Gebiet ist über die Donau erreichbar und verfügt über einen funktionsfähigen Hafen für kleinere Schiffe und Flussverkehr. Besucher sollten beachten, dass die topografische Struktur der Stadt unregelmäßig ist, mit Auf- und Abstiegen zwischen verschiedenen Stadtteilen.
Die Ungarn-Krone von König Stephan des Heiligen lag von 1848 bis 1853 verborgen in diesem Gebiet, bevor sie schließlich wieder ausgegraben wurde. Dieses Relikt erzählt eine Nebengeschichte der komplizierten politischen Geschichte der Region.
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