Castra of Tirighina-Bărboși, Römische Militärfestung in Galați, Rumänien.
Das Castra von Tirighina-Bărboški war ein römisches Militärlager, das sich auf einer Anhöhe dort erstreckte, wo der Siret in die Donau fließt. Die Anlage umfasste etwa 10 Hektar und beherbergte Baracken, Verwaltungsgebäude und Lagerräume für eine Garnison.
Kaiser Trajan ließ dieses Lager im 2. Jahrhundert erbauen, um die Grenze des Römischen Reiches gegen die Donau hin zu sichern. Das Fort war ein wichtiger Punkt der Limes-Verteidigungslinie und wurde über mehrere Jahrzehnte hinweg besetzt und unterhalten.
Der Ort zeigt Spuren von Siedlern und Soldaten, die hier vor fast 2000 Jahren lebten. Keramikscherben, Münzen und Gegenstände aus dem Alltag erzählen von Menschen, die zwischen Flussufer und Befestigung ihre Tage verbrachten.
Beim Besuch sollte man bequeme Schuhe tragen, da das Gelände größtenteils uneben ist und teilweise von Gras und Büschen bewachsen. Die beste Jahreszeit ist der Herbst oder Frühling, wenn das Wetter gemäßigt ist und die Sicht auf die Ruinen klar ist.
Eine der wichtigsten Entdeckungen war ein Marmorstein mit lateinischen Inschriften, der die Namen von Soldaten und ihren Rang enthielt. Diese Inschrift half Archäologen zu verstehen, welche Truppeneinheiten hier stationiert waren und wie die Verteidigungslinie organisiert war.
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