City of Loznica, Verwaltungszentrum im Bezirk Mačva, Serbien
Die Stadt Loznica erstreckt sich entlang des rechten Ufers der Drina und bildet eine natürliche Grenze zwischen Serbien und Bosnien und Herzegowina. Das Stadtgebiet ist geprägt von dieser Flusslage und der Nähe zur benachbarten Region.
Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit enthüllen Siedlungen der Starčevo-Kultur in dieser Region zwischen 4500 und 3000 v.Chr. Diese frühen Spuren deuten darauf hin, dass die Gegend seit den ältesten Zeiten bewohnt ist.
Das jährliche Vukov Sabor Festival im September zieht Tausende Besucher an, um das Erbe des Sprachforschers Vuk Stefanović Karadžić zu würdigen. Die Feierlichkeiten zeigen, wie wichtig dieser historische Gelehrte für die lokale Identität ist.
Die Stadt ist über regelmäßige Busverbindungen von Belgrad aus erreichbar, mit Fahrten, die etwa alle zwei Stunden vom Zentralbahnhof abfahren. Wer mit dem Auto kommt, findet eine gute Anbindung an die regionalen Straßennetze.
Das Jadar-Tal in der Nähe der Stadt enthält eines der größten Lithium- und Bor-Vorkommen Europas, das 2004 entdeckt wurde. Dieser Fund hat großes wirtschaftliches und geologisches Interesse für die Region geweckt.
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