Ćelije Monastery, Orthodoxes Kloster in Lelić, Serbien
Das Ćelije-Kloster ist ein orthodoxes Kloster in Lelić, das auf dem linken Ufer des Flusses Gradac steht und eine Kirche mit einem neuneckigen, von dicken Mauern gestützten Kuppeldach aufweist. Der Klosterkomplex umfasst auch einen Glockenturm aus dem Jahr 1926 und zeigt charakteristische aufsteigende Bögen in seiner Architektur.
Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert unter Stephen Dragutin von Serbien gegründet und erlitt während der osmanischen Herrschaft zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert mehrfache Zerstörungen und Wiederaufbauten. Diese Phasen der Erneuerung prägen sein heutiges Erscheinungsbild.
Das Kloster beherbergt eine spezialisierte Ikonenmalschule für Nonnen, die seit 1966 traditionelle künstlerische Methoden der serbisch-orthodoxen religiösen Kunst fortsetzt. Besucher können die Nonnen bei ihrer feinen Handarbeit beobachten und mehr über diese gelebte künstlerische Tradition erfahren.
Das Kloster liegt etwa 10 Kilometer südwestlich von Valjevo und ist relativ leicht zu erreichen, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Regelmäßige religiöse Dienste finden das ganze Jahr über statt, daher sollte man darauf achten, die Öffnungszeiten zu beachten und den Nonnen ausreichend Raum zu geben.
Das Grab des Theologen und Heiligen Justin Popović befindet sich auf dem Klostergelände und ist mit einem einfachen Steinkreuz gekennzeichnet, wie er es sich vor seinem Tod wünschte. Dieser demütige Platz zieht Besucher an, die seine theologische Arbeit und sein Leben schätzen.
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