Drača monastery, Serbisch-orthodoxes Kloster im Dorf Drača nahe Kragujevac, Serbien.
Das Kloster Drača ist ein serbisch-orthodoxes Kloster im Tal des Flusses Dračka, an den Hängen des Hügels Rujevica, mit einer dem Heiligen Nikolaus geweihten Kirche. Mehrere Gebäude umgeben das zentrale Gotteshaus und fügen sich harmonisch in die hügelige Landschaft ein.
Das Kloster wurde 1734 vom Hauptmann von Kragujevac, Mlatišuma, gegründet, obwohl archäologische Spuren auf eine frühere Kirche an diesem Ort aus dem späten 14. Jahrhundert hinweisen. Das heutige Ensemble verbindet also Überreste aus verschiedenen Epochen.
Die Fresken im Inneren der Kirche wurden 1735 von Künstlern aus Moschopolis gemalt und sind gut sichtbar an den Wänden zu sehen. Diese Malerei gilt als eines der wenigen erhaltenen Beispiele dieser regionalen Tradition aus dem 18. Jahrhundert auf serbischem Boden.
Das Kloster liegt westlich von Kragujevac und ist über eine Straße erreichbar, die durch hügeliges Gelände führt. Wer das Gelände erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk tragen, da die Wege zwischen den Gebäuden uneben sein können.
1958 wurde das Kloster von einer männlichen zu einer weiblichen Gemeinschaft umgewandelt, als Äbtissin Jelena Jokić die Leitung übernahm. Diese Veränderung machte es in der Region zu einem der wenigen Frauenklöster mit einer solch klaren institutionellen Kontinuität.
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