Končul Monastery, Orthodoxes Kloster am Ibar-Fluss in Raška, Serbien
Das Končul-Kloster ist ein orthodoxes Kloster an der linken Seite des Flusses Ibar mit einer einschiffigen Kirche, die einen charakteristischen Kuppeldach besitzt. Der Komplex umfasst traditionelle Werkstätten für Schneiderei, Maschinenstickerei und Ikonenmalerei, die in den renovierten Gebäuden untergebracht sind.
Das Kloster wurde 1175 von Stefan Nemanja gegründet und entwickelte sich später zu einem wichtigen religiösen Zentrum in Mittelalter-Serbien. Es diente als Sitz des Ibar-Bistums unter König Milutin und erlebte verschiedene Phasen der Zerstörung und Wiederherstellung über die Jahrhunderte.
Das Kloster trägt den Namen einer nahegelegenen Quelle und spiegelt die Verbindung des Ortes zur natürlichen Umgebung wider. Die Schwestern pflegen heute noch traditionelle Handwerkstechniken wie Stickerei und Ikonenmalen, die das alltägliche Leben im Kloster prägen.
Der Besuch wird am besten in den wärmeren Monaten unternommen, da die Zugänglichkeit bei Regen eingeschränkt sein kann. Die beste Sicht auf das Gebäude ergibt sich vom Fluss aus, wo man die gesamte Fassade und Umgebung überblicken kann.
Saint Sava verbrachte hier seine erste Nacht auf seiner Flucht zum Berg Athos und machte den Ort zu einem symbolischen Punkt auf seinem spirituellen Weg. Diese Episode verbindet das Kloster mit einer der wichtigsten Figuren der serbischen Religionsgeschichte.
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