Astrachan, Hafenstadt im Süden Russlands
Astrachan ist eine Hafenstadt am Wolgadelta im südlichen Russland, die sich über mehrere Inseln verteilt und die Verbindung zwischen dem Flusssystem und dem Kaspischen Meer herstellt. Die Altstadt liegt auf der größten Insel, während Wohnviertel, Industrieanlagen und Häfen die umliegenden Inseln und Ufer einnehmen.
Die Festung entstand Ende des 16. Jahrhunderts, nachdem russische Truppen ein tatarisches Khanat ersetzt hatten und den Zugang zur Seidenstraße kontrollierten. Die Region wurde zum Zentrum des Kaviars und des Störfangs, was über Jahrhunderte hinweg den Wohlstand und die wirtschaftliche Bedeutung dieser Siedlung prägte.
Händler verkaufen frischen Fisch, Kaviar und Wassermelonen auf den lokalen Märkten, die zu den lebhaftesten Treffpunkten der Stadt gehören. Menschen verschiedener Herkunft leben hier zusammen, und man hört russische, tatarische und kasachische Sprachen auf den Straßen und in den Geschäften.
Der Flughafen liegt außerhalb der Stadt und bietet Verbindungen zu anderen großen russischen Städten sowie zu einigen internationalen Zielen. Wer mit dem Auto ankommt, sollte beachten, dass Brücken die Inseln miteinander verbinden und dass der Verkehr während der Hauptverkehrszeiten langsamer wird.
Die Lage liegt 28 Meter unter dem Meeresspiegel und macht die Stadt zum niedrigsten bewohnten Punkt Russlands. Diese Tiefe beeinflusst das Klima, die Vegetation und den Umgang mit Wasser in der gesamten Umgebung.
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