Gattschina, Kaiserliche Residenz in Oblast Leningrad, Russland
Gatschina ist eine Stadt im Leningrader Oblast in Russland, rund eine Stunde südlich von Sankt Petersburg gelegen. Der Ort wuchs um den großen Schlosspark herum und verbindet heute Wohnviertel mit weitläufigen Grünflächen.
Der Ort entstand im 18. Jahrhundert als Landsitz und erhielt später unter den Zaren Pawel I. und Alexander III. mehr Bedeutung. Beide wählten das Anwesen als Wohnsitz und erweiterten seine Rolle über die eines Sommerpalastes hinaus.
Die Palastarchitektur verbindet Elemente des russischen Klassizismus mit mittelalterlicher Burgarchitektur und unterscheidet sich von anderen Vorstadtresidenzen Sankt Petersburgs.
Die Stadt erreicht man mit dem Auto oder per Zug von Sankt Petersburg aus, die Fahrt dauert je nach Verkehr zwischen 45 und 60 Minuten. Vor Ort bewegt man sich am besten zu Fuß, da das Zentrum und die angrenzenden Parkanlagen kompakt beieinander liegen.
Der Name stammt aus dem Finnischen und bezieht sich vermutlich auf eine Person namens Hattuna. In späteren Zeiten wurde der Ort zur bevorzugten Heimat vieler Offiziere und Hofangestellter, die hier Häuser zwischen den Alleen und Seen bauten.
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