Saraisk, Verwaltungszentrum in der Oblast Moskau, Russland.
Zarajsk ist eine kleine Stadt im Bezirk Zarajsk in der Oblast Moskau, etwa 160 Kilometer südöstlich der Hauptstadt gelegen. Sie erstreckt sich entlang des rechten Ufers des Flusses Osjotr und wird von weiten Ebenen und vereinzelten Waldstücken umgeben.
Eine Siedlung bestand hier bereits im 12. Jahrhundert, ursprünglich unter dem Namen Krasnoye. Die heutige Festung aus Stein wurde zwischen 1528 und 1531 errichtet, um die südlichen Grenzen Moskaus gegen Angriffe von Krimtataren zu schützen.
Der Name leitet sich vermutlich vom altrussischen Wort für "Licht" oder "Glanz" ab und bezieht sich auf die historische Rolle der Siedlung als Grenzfestung. Heute ziehen die gut erhaltenen roten Backsteinmauern und Türme im Zentrum viele Besucher an, die durch die alten Gassen spazieren und das Leben einer kleinen russischen Stadt erleben.
Busse fahren regelmäßig vom Moskauer Busbahnhof ab, die Fahrt dauert etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Im Zentrum kann man die Hauptsehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden, bequemes Schuhwerk ist empfehlenswert für die Kopfsteinpflasterwege.
In der Nähe der Festungsmauern wurden Werkzeuge und Figuren aus der Altsteinzeit gefunden, darunter eine geschnitzte Bisonstatuette, die mehr als 20.000 Jahre alt ist. Diese Funde zeigen, dass Menschen bereits in prähistorischer Zeit an diesem Ort siedelten.
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