Borowitschi, Industriestadt in Oblast Nowgorod, Russland
Boroviči ist eine Industriestadt im Nowgoroder Gebiet, 194 Kilometer östlich von Weliki Nowgorod gelegen, an den Ufern des Flusses Msta. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusslaufs im nördlichen Teil der Waldaihöhen, umgeben von sanften Hügeln und Nadelbaumwäldern, die das Gelände prägen.
Die Siedlung entstand 1495, als Flussführer sich hier niederließen, um Schiffe durch die gefährlichen Stromschnellen der Msta zu leiten. Katharina die Große erhob den Ort 1770 zur Stadt und förderte seine Entwicklung als Handelszentrum zwischen Norden und Süden.
Der Name erinnert an die Flussführer, die über Jahrhunderte Boote durch die Stromschnellen gelotst haben, bevor Schleusen den Lauf der Msta bändigten. Die steinerne Brücke des 19. Jahrhunderts verbindet beide Ufer und führt Einwohner und Besucher über den Fluss, wo sie Blicke auf das Wasser und die umgebenden Hügel werfen können.
Die Anreise erfolgt über den Bahnhof mit Verbindungen nach Uglowka oder über die Straßen nach Tichwin, Okulovka und Pestowo, die das Umland anbinden. Ein Spaziergang entlang des Flussufers bietet Orientierung, und die Wege in der Innenstadt sind meist eben und leicht zu begehen.
Die Herstellung von feuerfesten Ziegeln beschäftigt etwa die Hälfte der Belegschaft und prägt den Alltag der Stadt, deren Industrieanlagen am Stadtrand weithin sichtbar sind. Im Regionalmuseum findet sich eine Abteilung über die Ziegelproduktion, die zeigt, wie eng diese Tätigkeit mit dem Ort verwoben ist.
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