Salawat, Industriestadt in Baschkortostan, Russland
Salavat ist eine Industriestadt in Baschkortostan, Russland, die sich auf beiden Ufern der Belaja erstreckt. Fabrikanlagen, Wohnblöcke und breite Straßen prägen das Erscheinungsbild dieser Siedlung auf etwa 150 Metern Höhe.
Die Gründung erfolgte 1948 während des sowjetischen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, als Petrochemieanlagen hier entstanden. Innerhalb weniger Jahre wuchs eine planmäßig angelegte Siedlung mit Wohnungen und Infrastruktur für die Fabrikarbeiter heran.
Der Name des Orts ehrt Salawat Julajew, einen Volkshelden aus Baschkortostan, der im 18. Jahrhundert lebte und dessen Andenken hier lebendig bleibt. Heute prägen Wohnviertel für Arbeiter und ihre Familien das Stadtbild, während Theater und Kulturhäuser den Alltag begleiten.
Die meisten Einrichtungen liegen entlang der Hauptstraßen, die parallel zum Flusslauf verlaufen und die Wohn- mit den Industriebereichen verbinden. Wer sich orientieren möchte, folgt den breiten Alleen, die ein übersichtliches Raster bilden.
Der Petrochemiekonzern Gazprom Neftekhim Salavat verarbeitet jährlich rund 11,7 Millionen Tonnen Material und ist der größte Arbeitgeber der Region. Viele Einwohner arbeiten seit Generationen in denselben Betrieben, was dem Ort eine ungewöhnlich stabile Bevölkerungsstruktur verleiht.
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