Surgut, Hafenstadt im Bezirk Chanty-Mansijsk, Russland
Surgut ist eine Großstadt in der Region Chanty-Mansijsk, die sich zu beiden Seiten des Ob ausbreitet und deren Bebauung von der flachen sibirischen Umgebung aus sichtbar ist. Die Bebauung besteht aus mehreren Stadtteilen mit Wohnblöcken, Gewerbegebieten und öffentlichen Einrichtungen, die über Brücken miteinander verbunden sind.
Die Ansiedlung entstand 1594 unter Zar Fjodor I. als hölzerne Befestigungsanlage, um die russische Präsenz in Sibirien zu sichern. Nach Jahrhunderten als kleine Garnison wuchs sie im 20. Jahrhundert durch Erdölfunde in der Umgebung zur heutigen Größe.
Die Bewohner verbinden ihre russischen Wurzeln mit sibirischen Lebensgewohnheiten, was sich in der alltäglichen Nutzung öffentlicher Räume und in den Bauformen zeigt. Auf den Straßen begegnet man Menschen, die zwischen modernen Wohnblöcken und älteren Gebäuden aus der Sowjetzeit unterwegs sind.
Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit anderen russischen Metropolen und erleichtert die Anreise aus verschiedenen Landesteilen. Der Hafen am Ob dient hauptsächlich dem Güterverkehr, während im Stadtgebiet Brücken die beiden Flussufer miteinander verbinden.
Zwei große Kraftwerke versorgen nicht nur die Stadt, sondern weite Teile der Region mit Strom und prägen das Industrieprofil des Ortes. Diese Anlagen zählen zu den leistungsfähigsten Energieerzeugern Westsibiriens und sind bei der Ankunft aus der Luft deutlich sichtbar.
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