St. Nicholas Cathedral, Orthodoxe Kathedrale in Kislovodsk, Russland.
Die Nikolauskathedrale ist eine orthodoxe Kirche im Zentrum von Kislovodsk mit fünf vergoldeten Kuppeln über weiß getünchten Mauern. Das Gebäude folgt dem klassischen russisch-orthodoxen Baustil mit einem Glockenturm, der die umliegende Stadtsilhouette überragt.
Die Kathedrale wurde 1883 errichtet, aber 1936 im Rahmen der sowjetischen Religionspolitik abgerissen. Ende der 1990er Jahre wurde sie nach den originalen Plänen aus dem 19. Jahrhundert originalgetreu wieder aufgebaut und 1999 geweiht.
Das Gotteshaus trägt den Namen des heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Reisenden und Seefahrer, was in einer Kurstadt wie Kislovodsk eine besondere Bedeutung hat. Wer die Kathedrale betritt, findet sich inmitten von Kerzen, Ikonen und Gebeten, die den Alltag der orthodoxen Gemeinschaft vor Ort prägen.
Die Kathedrale liegt mitten in der Stadt und ist gut zu Fuß erreichbar. Beim Besuch wird angemessene Kleidung erwartet: bedeckte Schultern und Knie, und Frauen tragen traditionell ein Kopftuch.
Auf dem Kathedralen-Gelände befindet sich das Grab des Malers Nikolai Jaroschenko, der im 19. Jahrhundert eng mit dem Kaukasus verbunden war. Er lebte und arbeitete in Kislovodsk, und sein Haus in der Nähe ist heute ein Museum.
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