Goritsky Monastery, Orthodoxes Kloster in Pereslavl-Zalessky, Russland
Das Goritsky Kloster ist ein orthodoxes Kloster auf einem Hügel neben dem Plescheyevo-See mit weißen Steinmauern und Türmen, die wie eine Festung wirken. Die Baugruppe umfasst mehrere Gebäude verschiedener Epochen, die gemeinsam die charakteristische russische Klosteranlage bilden.
Das Kloster wurde 1301 unter der Herrschaft von Iwan Kalita gegründet und erlitt schwere Zerstörungen während des Überfalls von Khan Tokhtamysch 1382. Der Wiederaufbau erfolgte mit Unterstützung der Ehefrau von Fürst Dmitri Donskoi.
Das Kloster beherbergt heute das Pereslavl-Zalessky Museum für Geschichte und Architektur mit Sammlungen religiöser Kunstwerke und regionaler Artefakte. Die Besucher können sich in den sakralen Räumen und Ausstellungen ein Bild von der lokalen Vergangenheit machen.
Die Anlage ist täglich außer montags geöffnet und bietet Führungen in mehreren Sprachen nach vorheriger Reservierung am Haupteingang an. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da die Wanderwege auf dem Gelände uneben sein können.
Das Kloster ist bekannt für eine Wasserprozessionstradition, bei der Gläubige Boote von seinen Mauern über den See fahren. Dieses Fest findet am sechsten Sonntag nach Ostern statt und zieht Besucher und Pilger an.
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