Hagbard's gallow, Bronzezeitliches Megalithmonument in Asige, Schweden
Hagbards Gallo besteht aus zwei Steinsetzungen mit je einem Paar Bautasteine in Asige, Halland. Die größere misst 24 m im Durchmesser und ist 0,8 m hoch; die an der Straße gelegene, von der Straße beschädigte ist etwa 13 mal 8 m groß. Die Steine tragen Felsritzungen, darunter Menschenfiguren, Schälchen und ein Boot, und zwischen den Paaren liegen zwei steingefasste Pfostenlöcher in einer Linie.
Das Denkmal wurde erstmals 1598 von Jacob Richardson schriftlich erwähnt, der es mit der Sage von Hagbard und Signe verband. Gustaf Brusewitz untersuchte die Steine 1865 und entdeckte kreisförmige Ritzungen; weitere Symbole wurden 2010 und 2018 identifiziert. Ein Stein lag mindestens seit 1729 und wurde 1913 wieder aufgerichtet. Die ersten archäologischen Ausgrabungen begannen 2024.
Der Name stammt aus der nordischen Sage von Hagbard und Signe: Beim Thing in Asige zum Tode verurteilt, bat Hagbard, zuerst seinen Mantel am Galgen aufzuhängen; Signe, die ihn für tot hielt, steckte ihre Halle in Brand und starb mit ihren Mägden. Die Gegend ist die einzige, in der materielle Überreste Namen aus der Sage tragen.
Die Stätte liegt in der Region Halland und ist Teil des Freilichtmuseums Ekomuseum nedre Ätradalen, das verschiedene Wege und Informationstafeln bietet. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und sich auf wechselnde Wetterbedingungen einstellen, da der Ort in einem offenen Landschaftsgebiet liegt.
2024 begannen die ersten archäologischen Ausgrabungen an der Stätte; in den Gräben kamen Urnengräber zweier Kinder zum Vorschein, eines etwa 10 Jahre und eines 3–5 Jahre alt, ohne weitere Grabbeigaben. Die Urne des älteren Kindes im Stil der späten Bronzezeit wurde auf das 9.–8. Jahrhundert v. Chr. datiert.
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