Agö lighthouse, Sektorenfeuer in der Gemeinde Hudiksvall, Schweden.
Das Agö-Leuchtfeuer ist ein 15 Meter hoher runder Turm aus Stahlbeton mit Galerie und Laterne, weiß gestrichen mit einem roten Band in mittlerer Höhe. Er steht etwa 10 Meter vom alten hölzernen Wärterhaus entfernt, an dessen Giebel ursprünglich das erste Licht angebracht war. Seine Feuerhöhe beträgt 31 Meter über dem Meer.
Auf Agö bestand seit 1860 eine Signalstation, deren ursprüngliches Licht auf dem Dach eines hölzernen Hauses angebracht war. 1884 wurde ein neuer Leuchtturm an den Giebel dieses Hauses gebaut; er blieb bis 1973 bewohnt. Seit 1970 dient ein 15 Meter hoher Stahlbetonturm etwa 10 Meter vom alten Leuchtturm entfernt als aktives Feuer, das 1973 elektrifiziert und automatisiert wurde.
Der Name Agö fyr stammt von der Insel Agön in der Bottnischen See, etwa 30 km südöstlich von Hudiksvall. Das ursprüngliche Licht war auf dem Dach des hölzernen Leuchtturmwärterhauses angebracht, und der heutige Turm steht am Giebel dieses Hauses. Die Station ist seit 1973 automatisiert, und der alte Leuchtturm war bis dahin bewohnt.
Besucher können das Leuchtfeuer von See oder Küstenrouten aus sehen, am besten während der Dämmerung, wenn die farbigen Signale deutlich sichtbar sind. Der Zugang ist von lokalen Gewässern aus möglich, weshalb eine Begleitung durch ortskundige Bootsfahrer empfehlenswert ist.
Das Leuchtfeuer nutzt ein System von farbigen Lichtkegeln, das Schiffe automatisch warnt, wenn sie zu weit von der sicheren Fahrrinne abweichen. Diese Technik ermöglicht es Bootsführern, ihre Position nachts schnell zu überprüfen, ohne auf andere Hilfsmittel angewiesen zu sein.
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