Skogskrematoriet, Kapelle in Skogskyrkogården, Stockholm, Schweden.
Heliga Korsets kapell ist die größte der drei Kapellen der von Gunnar Asplund 1935–1940 errichteten Krematoriumsanlage in Skogskyrkogården und mit der offenen Monumenthalle verbunden. Die Fassaden sind mit gelbem Travertin und Kupferdetails verkleidet; eine Glaswand mit Bronzereliefs von Bror Hjorth trennt sie von der Halle.
Das Wettbewerbsprogramm von 1914 für Skogskyrkogården sah bereits eine Hauptkapelle mit Krematorium vor. Nach zwanzig Jahren gemeinsamer Entwürfe von Gunnar Asplund und Sigurd Lewerentz beschloss der Friedhofsrat 1934 die Ausführung, und 1935 ging der Auftrag allein an Asplund. Die Heilig-Kreuz-Kapelle wurde am 21. Juni 1940 von Kronprinz Gustaf Adolf eingeweiht; Asplund starb im Oktober und wurde hier eingeäschert.
Das Wandbild an der Rückwand der Kapelle stammt von Sven Erixson, und die Glaswand zur Monumenthalle trägt Bronzereliefs von Bror Hjorth. In der Halle steht John Lundqvists Auferstehungsmonument, Figuren, die sich unter der Lichtöffnung zum Himmel strecken. Jede Säule trägt eine von Asplund entworfene, nach oben gerichtete Kupferleuchte.
Die Kapellen und die Monumenthalle liegen an einem ansteigenden Weg an der Westseite von Skogskyrkogården, erreichbar mit der U-Bahn bis zur Station Skogskyrkogården. Das alte Krematorium in Asplunds Anlage wird nicht mehr genutzt; 2013 wurde ein neues Krematorium von Johan Celsing eröffnet. Die Gebäude dienen weiterhin Zeremonien, daher sollten Öffnungszeiten vor dem Besuch geprüft werden.
Gunnar Asplund starb im Oktober 1940, wenige Monate nach der Eröffnung der Anlage, und wurde hier eingeäschert. Sein Grab Nummer 1B liegt direkt vor der Glaubenskapelle neben der Familiengrabstätte Larsson und trägt die schlichte Inschrift „Hans verk lever“ (sein Werk lebt).
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