Skälby yard, Gutshof in Kalmar, Schweden.
Skälby yard ist ein ehemaliges königliches Gut in der Gemeinde Kalmar, dessen Hauptgebäude von 1785 stammt. Ringsum stehen die Wirtschaftsgebäude, zwei Teiche und Reste der Gartenanlagen, darunter eine lange Ulmenallee, die einst die nördlichen und südlichen Zufahrten Kalmars verband.
Skälby ist erstmals in Dokumenten von 1202–1215 belegt, als es ein Dorf aus vier Höfen war; einer gehörte dem Kalmarer Nonnenkloster. Gustav Vasa zog die Höfe ein und vereinigte sie zu einem königlichen „Ladugårdsgods“ unter Schloss Kalmar, das ein Vogt verwaltete. 1534 übertrug er das Gut seinem Statthalter Jakob Smålänning, und während des Bauernaufstands von 1542 hatte Nils Dacke sein Hauptquartier auf Skälby, wahrscheinlich in Brukshagen.
Seit 1973 ist die 4H-Jugendarbeit auf dem Hof aktiv und hat unter anderem verhindert, dass Wiesen zuwachsen. Das 1785 errichtete Herrenhaus dient seit 1977 Ausstellungen, Vereinsarbeit und Kursen; im Sommer finden im Garten Abende und größere Konzerte statt. Das Projekt „Skälbyträdgården“, ein Garten für alle Sinne unter Trägerschaft von Studiefrämjandet, läuft seit 2015.
Der Gutshof von 1785 dient heute Kunstausstellungen, Vereinsaktivitäten und Kursen, und 4H betreibt Programme auf dem Hof. Das Gelände ist ein viel besuchtes Erholungsgebiet, im Sommer mit Konzerten und Abenden im Garten. Seit 2015 entsteht hier der Garten für alle Sinne, Skälbyträdgården.
1824 wurden bei Skälby Überreste eines Wikingerschiffs gefunden, und Gustav Vasas Kriegsflotte soll durch die nahe gelegene Durchfahrt Trångsund gezogen worden sein. Im höher gelegenen Laubwald von Brukshagen stehen zwei Steinkreise; dort hatte Nils Dacke während des Bauernaufstands von 1542 sein Hauptquartier.
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