Torekällberget, Freilichtmuseum in Södertälje, Schweden.
Torekällberget ist ein Freilichtmuseum auf dem gleichnamigen Hügel im Zentrum von Södertälje, eröffnet 1929 und in eine Stadt und ein Land aufgeteilt. Die Stadt gruppiert sich um den Tenngjutartorget mit Häusern des 18. und 19. Jahrhunderts aus der Södertäljer Innenstadt, darunter das Strömstedtska huset mit dem Stadtmuseum. Das Land umfasst Råbygården, die Nora-Mühle und die Volksschule von Lideby aus dem Jahr 1862.
Das Freilichtmuseum wurde am 7. Juli 1929 auf dem damaligen Amerikaberg unter Leitung von Vilhelm Sjögren von der Östra Södermanlands Kulturhistoriska Förening eingeweiht. Zu den ersten Gebäuden zählten die Nora-Windmühle aus Mörkö und der Bauernhof Råbygården aus Grödinge. Während der Stadtsanierung der 1960er Jahre in Södertälje wurden 72 Gebäude abgerissen, und wertvolle Häuser wie das Café Solbacken und das Strömstedtska huset hierher versetzt. In diesem Jahrzehnt wurde das Museum kommunal.
Im Museum können Besucher traditionelle Handwerkstechniken und ländliche Bräuche beobachten, die das Leben früherer Generationen in Schweden widerspiegeln. Die saisonalen Veranstaltungen zeigen, wie Menschen in dieser Zeit zusammenlebten und arbeiteten.
Der Ort hat ausreichend Parkplätze und behindertengerechte Wege, die es allen Besuchern erlauben, die Gebäude zu erkunden. An Wochenenden werden Führungen in mehreren Sprachen angeboten, um die Geschichte und die Funktionsweise der historischen Stätten besser zu verstehen.
In den Gehegen von „Landet“ leben bedrohte schwedische Landrassen: Bohus-Rinder, Linderöd-Schweine, Roslag-Schafe, Gotland-Kaninchen, Gutefår-Schafe und Ziegen. Das Museum arbeitet mit Zoos an der Erhaltung dieser Rassen zusammen; der Hof dient damit auch als Genbank.
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