Maribor Synagogue, Gotische Synagoge in Maribor, Slowenien
Das Gebäude ist eine gotische Synagoge aus dem späten Mittelalter mit steinernen Wänden, in die hebräische Inschriften eingraviert sind. Im Inneren findet man einen breiten Platz für die Bundeslade sowie andere architektonische Details, die von seiner Verwendung als Gebetshaus zeugen.
Das Gebäude wurde Ende des 14. Jahrhunderts errichtet und war bis 1497 ein Zentrum des religiösen Lebens der jüdischen Gemeinde. In jenem Jahr vertrieb Kaiser Maximilian I. alle Juden aus der Stadt, woraufhin das Gebäude seine ursprüngliche Funktion verlor.
Der Name des Ortes erinnert an die jüdische Gemeinde, die hier über Jahrhunderte lebte und betete. Heute können Besucher durch Ausstellungen ihre Geschichte und Traditionen kennenlernen, die in diesem Gebäude bewahrt werden.
Das Museum befindet sich in einem von Besuchern leicht zu erreichenden Bereich und bietet Informationen zur jüdischen Geschichte an. Es empfiehlt sich, Zeit mitzubringen, um die Ausstellungen genau zu erkunden und die architektonischen Details des Ortes zu beobachten.
Eine besondere Begebenheit ereignete sich im 15. Jahrhundert, als einige katholische Familien aus Maribor sich zum Judentum konvertieren wollten, was in jener Zeit selten war. Diese Konversionen zeigen, dass die jüdische Gemeinde Respekt und Interesse in ihrer Umgebung genoss.
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