Gottschee, Historische deutsche Siedlungsregion im Südosten Sloweniens.
Gottschee ist eine historische deutschsprachige Siedlungsregion im südöstlichen Slowenien mit über 90 Prozent Waldbewuchs. Das bergige Gebiet beherbergt ausgedehnte Forsten mit Tannen, Buchen und anderen Bäumen, durchzogen von Wanderpfaden und Überresten verlassener Dörfer.
Deutschsprachige Siedler kamen ab dem 14. Jahrhundert in diese isolierte Region und gründeten eine eigenständige Gemeinschaft. Die Bewohner verließen das Gebiet während des Zweiten Weltkriegs und hinterließen verlassene Ortschaften in der Wildnis.
Die Dorfmuseen und lokalen Archive bewahren Erinnerungen an die deutschsprachigen Bewohner, die hier für Jahrhunderte lebten. Besucher können heute Handwerkstradionen und alte Bräuche in erhaltenen Objekten und mündlichen Berichten entdecken.
Das Gebiet ist mit beschrifteten Wanderwegen und Naturlehrpfaden zu erkunden, die durch Waldreservate und alte Dorfruinen führen. Besucher sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen, da das Terrain bewegt ist und das Wetter wechselhaft sein kann.
Die Krokar-Urwald ist ein UNESCO-Weltnaturerbe und zählt zu Europas intaktesten Waldökosystemen mit tausendjährigen Bäumen. Dieses unberührte Waldgebiet ist einer der seltensten Orte, wo die ursprüngliche europäische Waldlandschaft noch erlebbar ist.
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